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AvantSolar (Anlagen- und Verfahrensentwicklung sowie Absatz einer Neuen Technologie zur Kristallisation von Solarsilizium)

Leitung:Prof. Dr.-Ing. B. Nacke (Teilprojekt ETP)
Bearbeitung:Dipl.-Wirtsch.-Ing. B. Ubbenjans (Teilprojekt ETP)
Laufzeit:01.07.2008 – 31.12.2010
Förderung durch:Zukunftsfonds Berlin, F&E-Förderng des Landes Brandenburg, Europäischer Fonds für Regionalentwicklung (EFRE)
Link:http://avant.ikz-berlin.de
Bild AvantSolar (Anlagen- und Verfahrensentwicklung sowie Absatz einer Neuen Technologie zur Kristallisation von Solarsilizium)

Erneuerbare Energien werden in Zukunft eine immer wesentlichere Rolle bei der Energieversorgung spielen. Ein wichtiger Bereich aus den regenerativen Energien sind Photovoltaikanlagen auf Siliziumbasis, die allerdings immer noch recht teuer sind, was einem kommerziellen Durchbruch im Wege steht. Einen Großteil der Kosten macht dabei die Siliziumherstellung an sich aus. Dies liegt zum einen an den hohen Energiekosten, die zum Schmelzen des Siliziums nötig sind und zum anderen an der vergleichsweise geringen Ausbeute des Materials. So lassen sich aus einem Kilo Rohsilizium nur etwa 600 bis 700 Gramm kristallines Silizium herstellen. Daher soll im Projekt AvantSolar zusammen mit einem der führenden deutschen Hersteller von Silizium-Wafern für die Solarindustrie und weiteren Partner eine Kristallisationsanlage in industriellem Maßstab entwickelt werden, in der die Ausbeute an verwertbarem Silizium gesteigert wird. Um dies zu erreichen sollen nichtstationäre Magnetfelder eingesetzt werden, die die Siliziumschmelze ständig in Bewegung halten, um so die vorhandenen Verunreinigungen an den Tiegelrand zu drücken. Unter diesen Bedingungen wird ein Temperaturgradient aufgebaut, der die Schmelze von unten nach oben gerichtet erstarren lässt. Ziel ist es nun, die Bedingungen beim Kristallzüchten so zu optimieren, dass der Prozess mehr verwertbares Silizium liefert, als in den bisher eingesetzten Anlagen dieser Art, bei gleichzeitiger Senkung der Produktionszeiten.

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