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Induktionshärten von Schneckenwellen II

Leitung:Prof. Dr.-Ing. B. Nacke
Bearbeitung:Dipl.-Ing. T. Zedler
Laufzeit:01.06.2007 – 30.11.2009
Förderung durch:Gefördert von Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF), Förderer-Nr.15107 N1+2
Link:http://www.fva-net.de
Bild Induktionshärten von Schneckenwellen II

Die im Rahmen des Vorgängervorhabens Induktionshärten von Schneckenwellen I durchgeführten Untersuchungen zeigten deutlich das Potential der induktiven Härtung von Schneckenwellen der Baugrößen a = 40 und a = 65 mm. Dabei erwies sich das Ganzflächenhärtungs-Verfahren mit einer Induktoranordnung aus Linienleitern in Kombination mit dem Zweifrequenzverfahren als vorteilhaft. Für eine industrielle Verwertung der Ergebnisse wurden jedoch umfangreichere Untersuchungen nötig.

Im Rahmen des laufenden Vorhabens Induktionshärten von Schneckenwellen II sollen die im Vorgängerprojekt gewonnenen Erkenntnisse erweitert werden. Bei der Ganzflächenhärtung werden die Härteparameter und die Induktorgeometrie für die Baugrößen 40mm und 65mm mit Hilfe von weiterführenden numerischen Simulationen optimiert. Durch eine Optimierung des Härteprozesses ist zu prüfen, ob auch die Schnecken der Baugröße 100mm mit einer Linieninduktoranordnung gehärtet werden können.

Zur Verifikation aller Simulationsergebnisse sind Härteversuche vorgesehen. Neben den Eigenschaften des Ausgangsmaterials werden die Härteprofile und Randhärteverläufe der gehärteten Proben dokumentiert. Schlag-biegeuntersuchungen vergleichen das Bruchverhalten von induktiv- und einsatzgehärteten Schneckenwellen. Laufversuche verifizieren die industrielle Einsatzfähigkeit induktiv gehärteter Schneckenwellen.

Ein wesentliches Ziel des Projektes ist die Erstellung eines Härteanlage-Gesamtkonzeptes, welches die Komponenten Generator, Induktor und eventuelle Zusatzkomponenten (Abschreck-, Bestückungs-, Anlassvorrichtung) berücksichtigt. Die Angaben zu den Anschaffungs- und Betriebskosten runden das Gesamtanlagenlagenkonzept ab. Auf Basis dieses Konzeptes werden die Schneckengetriebe-Hersteller in die Lage versetzt, eine individuelle induktive Härteanlage auszulegen und  in den Produktionsprozess zu integrieren.

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